Posted tagged ‘Leipzig’

Lesereise (15). Leipzig. Ich will.

März 18, 2012

Kein Lesungstagebuch: “Ausschau halten nach Tigern.”

Leipzig, Café Stein, Theater Fact, 15./16. März 2012

(Dieser Text wäre ohne Wie soll ich schreiben? von Katharina Luger nicht entstanden.)

Ich will nach Leipzig auf die Buchmesse fahren.
Ich will dort Freunde treffen.
Ich will dort nicht aus Ausschau halten nach Tigern lesen.
Aber ich will dort lesen.
Ich will ganz wichtig Kontakte knüpfen, ich will mein Netzwerk erweitern, ich will BusinessBusiness.
Ich will mit meiner Bahncard keine Bonuspunkte sammeln, mit denen ich mir nach hundert Fahrten ein Käsebrett Natur, einen Standby-Killer oder ein Linien-Laser Quigo bestellen kann.
Ich will den Kopf gegen die Scheibe lehnen, während im Sonnenuntergang die Chemiefabriken von Leuna an mir vorbeiziehen und dabei einen Einfall bekommen, der Grundlage wird für einen übernächsten Roman, aus dem ich auf fünf Veranstaltungen der Leipziger Buchmesse 2014 lesen werde.
Ich will, dass niemals wesentlich mehr als 500.000 Menschen in Leipzig leben.
Ich will, dass das nächste sächsische Tatortteam mal nicht in Leipzig ermittelt.
Ich will jetzt ein Brötchen mit Mett.

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Melt! 2011. Wo ich bin, ist jetzt.

Juli 19, 2011

Pulp Melt

Die einzig verlässliche Größe im Raum-Zeit-Kontinuum bin ich. Hier ist, wo ich stehe und nur die nächsten drei Sekunden sind meine Gegenwart. Aber gerade auf einem Festival wie dem Melt! verwischen die Grenzen: Wo ich nicht bin, sind trotzdem noch vier weitere Bühnen mit Musik, die sich lohnen könnte zu hören. Und die Gegenwart erscheint inmitten all der feuerspuckenden Schauffelradbagger, Laserstrahlen und Glitzerschnurrbärten sowieso als fragwürdiges Konzept.

Um sich wenigstens an etwas orientieren zu können, wird das Smartphone in die Luft gehalten und der Auslöser exakt in dem Moment gedrückt, in dem die LED-Leinwand eine besonders spektakuläre Animation zeigt. Dieses Foto wird in Echtzeit zu Twitter/Facebook/Google+ geschickt und dazu geschrieben: Das sind Pulp/ The Streets / Frittenbude / Paul Kalkbrenner und das geschieht jetzt hier. Ich bin dabei. In genau diesem Augenblick.

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Pietro Lombardi schreibt Autogramme in Weimar und lacht sich dabei ins Fäustchen.

Juni 3, 2011

2001 schloss Anke Schäferkordt einen Pakt mit dem Teufel. Sie sagte zu Dieter Bohlen: „Ich fände es schön, wenn RTL auch in zehn Jahren noch der erfolgreichste Fernsehsender in Europa wäre.“ Der Teufel hatte dagegen nichts einzuwenden, bestand jedoch darauf, zukünftig das Gesicht des Senders zu sein. Anke Schäferkordt nickte zustimmend und zufrieden gaben sich beide die Hand.

Gott schaute sich einige Zeit lang an, was geschah. Dann beschloss er, Pietro Lombardi zu Deutschland sucht den Superstar zu schicken.

Heute sitzt Pietro Lombardi auf der Bühne neben einem einst als Gauforum geplanten Gebäude, welches nun als Einkaufszentrum genutzt wird. Ein großer Elektromarkt hat Pietro thüringenweit exklusiv für Weimar verpflichtet. Die Sonne brennt und Körper pressen sich gegen die zahlreichen Absperrgitter. Die häufigste Haarfarbe der Frauen ist lila, viele Männer tragen Shirts von Camp David. Ein Bruder von Michael Wendler steht neben Pietro und moderiert die öffentliche Autogrammstunde. Er fragt „Wer ist Pietro-Fan?“ und Arme gehen hoch und er fragt „Habt ihr eine gute Zeit?“ und Arme gehen hoch und er ruft “Drückt nicht so, hier vorn stehen ein paar ganz kleine Mäuse“ und die Arme blieben unten und als sie wieder hochgehen und ihn fotografieren, ruft er „Mich braucht ihr nicht fotografieren, mich kennt doch niemand.“

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Lesereise (1). Leipzig. Lies doch einfach schneller.

März 21, 2011

Lesungstagebuch: “Ausschau halten nach Tigern.”

Gewissermaßen ist das ein Anfang. Und außerdem geht es weiter. Ein neues Buch, die bekannten Orte. Leipzig, die Moritzbastei, die Lange Lesenacht, 50 Lesungen, etliche zur gleichen Zeit. Da könnte ich schreiben, was ich vor einem Jahr schon geschrieben habe. Dann sitze ich aber im Backstageraum vor einem gigantischen Spiegel mit Glühbirnen am Rahmen, ein Spiegel, wie er in Filmen über das Showbiz immer eine große Rolle spielt. Hier spielt das Nichtrauchergebot eine noch größere Rolle, weshalb etwa ein Viertel des Spiegels von einem entsprechenden Verbotsschild bedeckt ist. Vor dem Spiegel stehen Moderator und Autor und rauchen. Das ist keine Geste des Aufbegehrens, sondern sind, naja, einfach zwei Menschen, die vor dem Gang auf die Bühne noch einmal rauchen.

Stunden zuvor hatte Tino Hanekamp in der Veranstaltungstonne einen Schuss aus einer Pistole abgefeuert. Der Klang von Platzpatronen wurde Minuten später noch von den Steinwänden zurückgeworfen. Danach traf ich K. fünf Minuten vor ihrer Lesung. Sie sagte etwas wie „Es ist sehr heiß hier“, was stimmte, weil es in der Ratstonne geradezu unerträglich heiß war. Ich hätte nicken oder „Ja“ sagen oder ihr viel Erfolg wünschen können. Stattdessen allerdings antwortete ich, aus Gründen, die in diesem Moment, aber auch später nicht mehr nachvollziehbar waren: „Dann lies doch einfach schneller.“ Das war interessant, weil überhaupt kein logischer Zusammenhang zwischen der Lesegeschwindigkeit und der Raumtemperatur existiert. Und wieso sollte man jemanden auffordern, schneller zu lesen, fünf Minuten vor Beginn der Lesung? In der nächsten Stunde jedenfalls, jedesmal, wenn K. das Tempo auch nur minimal anzog, traf mich das schlechte Gewissen hart. Fast wünschte ich mir vor meiner Lesung eine Retourkutsche, etwas wie „Iss doch fix noch Spinat, auf dass die Blätter zwischen deinen Zähnen hängenbleiben“ oder „Kippe doch das Mineralwasser über dein Buch“ oder “Beleidige doch das Publikum grob”, eine Form von Ratschlag eben, die man vernünftigerweise niemanden erteilt.

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Lesereise (9). In Leipzig. Die Messe.

März 21, 2010

Lesungstagebuch: Der Schlaf und das Flüstern.

Was meteorologisch Sinn ergibt, ist eine stilistische Kapitulationserklärung für den Anfang jedes Textes. Aber man muss mit dem Wetter beginnen, wenn man diese Tage beschreiben will. Der Frühling kommt, weil Buchmesse in Leipzig ist. Oder umgedreht. Klar ist jedenfalls, dass alle im Vorfeld gehegten Bekleidungsabsichten mit dem ersten Schritt aus der Bahn hinfällig werden. Das schwarze Shirt, das darüber gezogene helle Hemd, der darüber gezogene Rautenpullover mit V-Ausschnitt, das darüber gezogene legere Sacko, der schwere Mantel, der dicke Schal, die norwegische Bommelmütze, das übergroße Kassenbrillengestell – man sollte alles ablegen angesichts der Sonne. Aber man kann nicht, weil: ist ja Buchmesse.

Der erste Abend, die L3, die Lange Leipziger Lesenacht, findet in der Moritzbastei statt. Die Moritzbastei ist ein gigantischer Ameisenbau, ein Wimmelbild, in dem sich viele interessante Details entdecken ließen, wenn Zeit dafür wäre. Aber es fällt hauptsächlich die eine Stelle im Oberkeller auf, an der besonderes Licht die Augen aller Anwesenden in Katzenaugen verwandelt. Eine wunderbare Metapher, viel besser als Frühling und so wunderbar, dass man sich darin solange suhlt, bis die eigene Lesung beginnt. Vorher liest noch Ulrike Almut Sandig mit so betörender Stimme, dass alle Anwesenden andächtig schweigen, die Bionade von sich schieben, ihre Hände auf den Tischen verschränken und die Köpfe darauf betten um zu lauschen, nur dieser eine Typ mit Bart am Tisch nebenan nicht, der stöhnt und ächzt und ist „richtig genervt“, aber anstatt zu gehen, erzählt er den Kollegen etwas über das SadoMaso-Buch, welches ihn kürzlich so begeistert hatte.

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Es ist Zeit, die Sprache wiederzufinden.

Mai 8, 2009

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Das waren also vier Tage im Ausnahmezustand, die am Montag begannen, mit den Voodoopuppen von Kilian, die er gebastelt hatte und seit einem Monat mit Nadeln durchstach. Eigentlich war das alles schon in dem Moment unwirklich, als die Nachricht von der Finalteilnahme kam. Und war weitaus unrealer, selbst im Haus des Buches zu sein, selbst schnell einen Mikrofoncheck zu machen, bevor es losging. Dann wurden Lose in die Mitte des Tisches geworfen und jeder zieht und keiner die Nummer, die wirklich ideal ist. Aber was ist schon ideal? Der Fotograf bittet uns, während der Lesungen schön geradeaus ins Publikum zu schauen, damit er ideale Fotos machen kann. Fotos?

Nichts liegt in diesem Moment ferner als gut auszusehen. Ist schon schwer genug, nicht vollkommen durchzudrehen, weil die nächsten dreieinhalb Stunden über die Bühne gebracht werden müssen, ohne unvermittelt in hysterisches Gelächter auszubrechen oder die Lautsprecher aus Versehen oder mit voller Absicht umzuwerfen. Oder gerade zu sitzen. Oder zu ignorieren, wie die siebenköpfige Jury sich während des Lesens eifrig Notizen macht. Jeder Bleistiftstrich ist wie ein Todesurteil und auch wenn wir zahlenmäßig der Jury gleichgestellt sind, ist das alles andere als Gleichberechtigung. Erstmal Folter. Der Mund trocken, kein Blut fließt von den Beinen zurück in den Kopf und alle lesen sowieso besser. Von der Moderation, der Musik, dem Interview mit Feridun Zaimoglu kann man nichts verstehen, auch von den Texten nicht. Nur Bruchstücke flashen kurz durch die Ohren, bis wieder nur das eigene, doppelt so heftig wie sonst schlagende Herz (und es schlägt das Selbstbewußtsein in diesen Momenten zu Boden) zu hören ist.

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In eigener Sache.

Mai 2, 2009

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Am Montag, 4. Mai, lese ich in Leipzig, im Haus des Buches, im Finale des 14. MDR – Literaturwettbewerbs. Beginnt 19:30 Uhr und wird im Radio von MDR Figaro übertragen. Am Abend erscheint außerdem “Risse im Beton”, eine Anthologie zum Wettbewerb im Rotbuch-Verlag. Mehr Informationen gibt es hier.

Schau gen Horizont und lausche” heißt die erste Veröffentlichung des asphalt & anders Verlag aus Hamburg. Eine Anthologie über Städte, eine Reise rund um die Welt: von Valencia über Bern, Berlin und Pristina mit einem Abstecher nach New York bis nach Calcutta, Varanasi und Dhaka. Dreiundzwanzig Erzählungen, eine davon ist “Gefühlte Sicherheit”, die während meines Krakauaufenthalts im letzten Sommer enstand. Viel mehr Informationen finden sich hier.

Update: So fühlt sich also Euphorie in reiner Form an. Und geht auch noch weiter auf der Lesereise:

5. Mai 2009, 18:00 Uhr
Köthen: Druckhaus

6. Mai 2009, 19:00 Uhr
Sangerhausen: Unison-Haus

7. Mai 2009, 20:00 Uhr
Chemnitz: Schauspielhaus

Buchmesse. Leipzig. 2009.

März 15, 2009

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Buchmesse. Leipzig. 2009.

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Auf dem Weg zu Halle 2.

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T.C. Boyle am Morgen.

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Neben der Finanzkrise das große Thema 2009: Wer schreibt die nächsten Feuchtgebiete. Hier Dieter Moor im Gespräch mit Sarah Kuttner.

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Im Format: Aus doof mach schlau.

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Gestrige Erkenntnisse.

Januar 9, 2009

les

- bei Zugfahrten mit mehrmaligem Umsteigen während der Minusgradsaison gern einen dicken Pullover extra einpacken
- wenn der Wirt nach der Lesung auf die Frage “Und, wie wars für dich” mit “Naja, zumindestens haben wir keinen Verlust gemacht” antwortet, dann ist das in diesen Zeiten durchaus als Kompliment zu verstehen
- indisch nach Mitternacht essen ist extra scharf
- auf langen Rolltreppen zu stehen statt zu laufen ist verschwendete Lebenszeit
- mit sieben Nonnen in einem Zugabteil zu sitzen eröffnet nicht zwangsläufig die Möglichkeit, danach darüber einen Blogeintrag schreiben zu können
- Zugabetexte lesen macht mehr Spaß

Gitarren wie Ausrufezeichen

Mai 22, 2008

Scraps of Tape | Leipzig, Cafe Panam | 20. Mai 2008

Bevor das beste Konzert, was diese Band je gespielt hat, beginnt, läuft “Narrow Stairs”. “Von Death Cab for Cutie”. Im Café „Panam“ in Leipzig. Das ist eine Art altes 20-Jahre-Cabaret mit vielen verwunschenen Ecken, verschlissenen Lichtern, einem riesigen Schaufenster hinter der Bühne und einer Bühne, die gefühlte zehn Quadratzentimeter groß ist. Vor der Bühne noch mal zehn Quadratzentimeter Platz für die Zuhörer in der ersten Reihe. Nach der ersten Reihe eine Treppe und dahinter beginnt der eigentliche Zuhörerraum. Es macht Spaß, das Cafe an diesem warmen Spätfrühlingsabend zu erkunden, manche Gäste lösen vorsorglich schon vor dem Konzert Scraps of Tape-Plakate von der Wand.

Narrow Stairs läuft einmal durch, dann spielen Iona aus Leipzig. Postrockprogessiveambientlautleise natürlich, mit all den Sachen, die man im gerne im Genre gut findet. Am besten dann, wenn sie laut und energisch spielen. In der Umbaupause wird “Narrow Stairs” auf Anfang gefahren und startet von vorn. Im Vorhof trinken Musikerfreunde, DLL-Studenten und Zugereiste Bier, drinnen quetschen sich vier Schweden in die Ecke auf die Bühne. Vom ersten Ton an wird klar: Ungerechter hat das Schicksal einer Band noch nie mitgespielt. Mindestens fünf von sechs Milliarden Menschen sollten diese Wahnsinnigen kennen. Wie selbstsicher sie ihre Gitarren wie Ausrufezeichen in die Luft recken. Wie schüchtern und gleichzeitig so überschwänglich ihre Ansagen auch ohne Verstärkung im Cafe ankommen. Wie souverän sie innerhalb von Sekunden Stimmung, Tonart und Rhythmus wechseln. Das ist so, als hätten sie aus dem Postrock der letzten Jahre all die langweilen weil langwierigen Stellen entfernt und nur das Gute mitgenommen und daraus eine Reise ins Herz der Finsternis gestartet. Wer jemals Since all the birds are moving, shouldn’t we gehört hat, weiß wovon die Rede ist.

Es passiert einiges innerhalb der nächsten Stunde. Papiertaschentücher wechseln den Besitzer. Jemand wird im ruhigen Teil eines Liedes auf dem Handy angerufen, geht in die Knie, um zu antworten, während Scraps of Tape genau in diesem Moment zum lautesten aller Gitarrenriffs ansetzen. Sänger und Schlagzeuger wechseln mehrmals die Position, es fällt schwer zu sagen, wer wo unglaublicher spielt. Eine Ansage über den am Tag zuvor stattgefunden Auftritt in Belgien — acht Gäste in einer 500er Halle. Heute 500 Gäste auf den bekannten zehn Quadratzentimetern. In jeder Sekunde ist zu merken, wie unerwartet die Begeisterungsbekundungen für die Schweden sind.

Sie spielen einige neue Lieder. Die sind hauptsächlich sehr eindringlich, das dazugehörige Album soll im August aufgenommen werden, es kann nur bestätigen, was alle an diesem Abend fühlen: Scraps of Tape sind nicht irgendwas, schon gar nicht noch eine LautLeise, Postband, sie sind Gegenwart und Zukunft. Selbst wenn man alle Gitarreneffektgeräte der Welt gleichzeitig treten würde, käme man ihrem Geheimnis keinen Schritt näher.

Nach dem Konzert sind kaum Fotos gemacht, dafür unzählige wertvolle Augenblicke im Langzeitgedächtnis gespeichert. Ein schüchterner, immer noch überwältigter Johan Gustavsson (mit Bart! mit Empathie!) signiert die (in Großbuchstaben: DIE) CD und sagt, die letzten sechzig Minuten wären das beste Konzert gewesen, das sie jemals gespielt hätten. Es klingt wie ein Versprechen, dessen Einlösung möglicherweise das richtungsweisende Großereignis in diesem Jahr sein wird.

Scraps of Tape


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