Avicii. Nicht am Strand von Madagaskar.

Gestern Abend, als ich mit dem Fahrrad nach Connewitz unterwegs bin, erfahre ich, dass Avicii gestorben ist. Wenige Tage zuvor hätte ich diese Nachricht unbewegt zur Kenntnis genommen, bestenfalls festgestellt, dass Avicii einer von denen mit den besonders lästigen Liedern ist. Doch war das gestern nicht mehr möglich. Tags zuvor hatte ich eine Dokumentation gesehen – Avicii: True Stories.

Der Film erzählt von einem jungen schwedischen Teenager, der in seinem Schlafzimmer sitzt und Musik macht, so wie man Musik macht, wenn man Musik liebt: tausend Stunden lang Musik spielen, dafür die Stücke der Vorbilder kopieren, sie Ton für Ton nachbauen, um zu verstehen, schließlich beginnen, Eigenes hinzuzufügen. Tim Bergling schickt seine Tracks an Blogs, ein Blog postet sie, sie werden gehört, ein Manager wird aufmerksam, verspricht dem Jungen, ihn groß raus zu bringen. Weiterlesen

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